Drei Orchester, drei Wege nach Kerkrade: Mit der Stadtkapelle Lahr, der Miliz- und Trachtenkapelle Oberharmersbach sowie der Orchestergemeinschaft Seepark stellten sich drei Orchester aus dem BDB dem internationalen Wettbewerb beim World Music Contest in Kerkrade. Was sie verbindet, ist mehr als ein Wettbewerbsergebnis: Es sind monatelange Vorbereitung, musikalisches Wachstum, gespannte Sekunden vor dem ersten Ton – und die Erfahrung, dass gemeinsames Musizieren über Grenzen hinweg Menschen verbindet.

Vier Minuten vor dem ersten Ton ist es vollkommen still. Die Musikerinnen und Musiker der Miliz- und Trachtenkapelle Oberharmersbach sitzen überpünktlich auf der Bühne des Theaters in Kerkrade und warten auf das Zeichen zum Beginn. Zwei Jahre Vorbereitung, unzählige Proben, Zusatzproben, Registerarbeit und schließlich die Reise in die Niederlande – all das verdichtet sich in diesen wenigen Minuten zu einem einzigen Augenblick. „Die Anspannung und die Stille waren gespenstisch und doch so lebendig“, erinnert sich Klarinettistin und Schriftführerin Carina Mark. Dann fällt das Zeichen, und der erste Ton erklingt.

Auch für Michael Schönstein, Dirigent der Orchestergemeinschaft Seepark, ist der erste Ton der Moment, in dem aus zwei Jahren Vorbereitung plötzlich Realität wird. „Auf genau diesen Moment hatten wir zwei Jahre hingearbeitet. In diesem ersten Klang steckt die gesamte Vorbereitung – die Sicherheit, das Vertrauen ineinander und die Konzentration, die anschließend den gesamten Auftritt trägt.“

Die Stadtkapelle Lahr beim WMC Kerkrade 2026

Äußerst erfolgreiches Debüt: Die Stadtkapelle Lahr holte gleich bei ihrer ersten Teilnahme am WMC im niederländischen Kerkrade mit 91,03 Punkten in der 3. Division Gold mit Auszeichnung.
Foto: Sebastian Feger

Während die Musikerinnen und Musiker aus Oberharmersbach und Freiburg die Gegebenheiten in Kerkrade bereits kannten und im Theater schon Bühnenluft geschnuppert hatten, war für die Stadtkapelle Lahr „alles neu, alles aufregend“. Für den WMC-Neuling aus Lahr begann mit der Teilnahme am World Music Contest ein neues Kapitel in der Vereinsgeschichte. Nach dreimal Riva del Garda und der Teilnahme am MidEurope in Schladming hatte die Stadtkapelle den WMC schon lange „als besonderes Vereinshighlight“ im Blick, „terminlich ging das in den ungeraden Jahren bei uns aber nie“, berichtet Musikvorstand Michael Moser. „2026 hatten wir nun erstmalig die Möglichkeit“, und die wurde beim Schopf ergriffen. Bereits die Zulassung zum WMC löste in Lahr große Freude aus. Mit Neugier, Respekt und vor allem der Haltung, das Beste zu geben, reiste das Orchester in die Niederlande. Und dann kam auch für die Stadtkapelle Lahr der erste Moment auf der Bühne. Michael Moser beschreibt ihn als „totale Fokussierung und Konzentration“, gemischt mit etwas Unsicherheit aufgrund der unbekannten Akustik und dem Wissen um die Live-Übertragung in die ganze Welt. „Ab der ersten Note aber hatten wir ein richtig gutes Gefühl.“ Es sollte nicht trügen. Doch dazu später mehr. Denn angetreten war die Stadtmusik Lahr nicht für Punkte. „Das Ergebnis war zunächst zweitrangig. Entscheidend für uns war das gemeinsame Erlebnis“, betont Moser.

Drei Orchester, drei Wege nach Kerkrade

Für die drei BDB-Orchester, die 2026 beim World Music Contest (WMC) in Kerkrade antraten, waren die ersten Momente auf der Bühne der Kern eines außergewöhnlichen Wochenendes. Die Ausgangssituationen für die drei Orchester indes waren grundverschieden. Die Stadtkapelle Lahr nahm zum ersten Mal teil, und die Premiere war mit vielen Unbekannten und viel Aufregung verbunden. Die Orchestergemeinschaft Seepark kann dies gut nachempfinden. Bei ihr sind die Erinnerungen an die erste WMC-Teilnahme 2022 noch frisch. Von den Erfahrungen konnte sie 2026 profitieren. „2022 war vieles neu und für uns ein großes Abenteuer. 2026 war der WMC ein bewusst geplantes Projekt. Wir wussten, welche organisatorischen und musikalischen Anforderungen auf uns zukommen, und konnten unsere Erfahrungen gezielt in die Vorbereitung einfließen lassen“, weiß Michael Schönstein. Dies gilt erst recht für die Miliz- und Trachtenkapelle Oberharmersbach. Für sie war es bereits die siebte Teilnahme und der WMC ist fast schon Teil der Vereins-DNA. „Für uns ist die Teilnahme am WMC immer ein absolutes Highlight im Vereinsleben. Da wir bereits das siebte Mal teilgenommen haben, überträgt sich die Vorfreude der älteren Musiker auf die Jüngeren und auch diese möchten das „Highlight Kerkrade“ einmal erleben“, erzählt Carina Mark. Da der letzte Besuch inzwischen jedoch fast zehn Jahre zurücklag, war es für die MTK Oberharmersbach an der Zeit herauszufinden, „ob wir weiterhin in der Lage sind, auf diesem Niveau mitzuspielen.“ Die Voraussetzungen der drei Orchester und die Wege nach Kerkrade mögen unterschiedlich sein, die Erfahrungen indes decken sich und kulminieren in der Erkenntnis: Kerkrade ist viel mehr als ein Wettbewerb.

Eine Stadt im Ausnahmezustand

2026 war auch für den WMC selbst ein besonderes Jahr: denn der Wettbewerb feierte sein 75-jähriges Bestehen. Die Jubiläumsausgabe verzeichnete hohe Besucherzahlen, eine starke internationale Medienresonanz und Konzertwettbewerbe, die zum Treffpunkt der internationalen Blasmusikszene wurden. Für die Orchestergemeinschaft Seepark war das Jubiläum ein besonderer Anreiz. „Zum Jubiläum wollten wir unbedingt erneut Teil dieses besonderen musikalischen Ereignisses sein“, sagt Dirigent Michael Schönstein. Für ihn ist Kerkrade ein besonderer Ort für Blasorchester. „Hier treffen Musikerinnen und Musiker aus der ganzen Welt zusammen, die alle dieselbe Leidenschaft verbindet. Überall wird musiziert, geprobt und über Musik gesprochen. Gleichzeitig herrscht eine besondere Mischung aus gegenseitigem Respekt, internationaler Begegnung und sportlichem Wettbewerb auf höchstem Niveau“, findet er. Wer während des WMC durch Kerkrade geht, erlebt in der Tat eine Stadt im Ausnahmezustand und ganz im Zeichen der Blasmusik. „Die ganze Stadt steht Kopf“, berichtet Lahrs Musikvorstand Michael Moser. Und auch Carina Mark findet nur Superlative: „Die Stadt ist voll von Musizierenden, alle erleben diese Anspannung und die große Erleichterung nach dem Auftritt. Außerdem treffen hier Musikerinnen und Musiker aus allen Ländern und Kulturen zusammen und alle sprechen dabei dieselbe Sprache, auch wenn man sich nicht versteht. Die Atmosphäre ist einzigartig und macht süchtig.“

Die Miliz- und Trachtenkapelle Oberharmersbach beim WMC Kerkrade 2026

Große Freude bei der Miliz- und Trachtenkapelle Oberharmersbach: Sie war zum siebten Mal dabei und konnte mit 86,92 Punkten ihr Ergebnis im Vergleich zur Teilnahme 2017 (86,83 Punkte) leicht steigern. Foto: privat

Der Weg ist das Ziel

Ausnahmezustand herrscht auch bei den teilnehmenden Orchestern und meist setzt er bereits ein Jahr zuvor ein. Sobald die Pflichtstücke bekannt gegeben werden, ist die übliche Vereinsroutine durchbrochen und alles auf das Ziel WMC ausgerichtet. Bei der Orchestergemeinschaft Seepark begann „die intensive Vorbereitung im Sommer 2025, als Pflicht- und Selbstwahlwerke feststanden. Ein wichtiger Meilenstein war unser Probenwochenende in Furtwangen mit externen Dozierenden im November 2025. Hinzu kamen ein weiterer Probentag im Frühjahr 2026 sowie unsere beiden öffentlichen Konzerte, insbesondere das Wertungsspiel vor Ort des BDB. Diese Auftritte waren wichtige Etappen auf dem Weg nach Kerkrade“, berichtet Michael Schönstein. Bei der Stadtkapelle Lahr lief es ähnlich. „Bis zu unserem Konzert Ende Oktober haben wir das Pflichtstück geprobt und dann in den letzten sieben Monaten den Schwerpunkt intensiv auf das Selbstwahlprogramm gelegt“, gibt Michael Moser Einblick. Aus der Vorbereitungszeit wird der Stadtkapelle Lahr insbesondere der „Coachingtag“ mit Oliver Nickel und das „Try-out-Konzert“ im Juni in einer Halle mit gefühlt 40 Grad in Erinnerung bleiben. Externe Dozierende hat sich auch die MTK Oberharmersbach mit ins Boot geholt, um die einzelnen Register optimal vorzubereiten. „Zudem hatten wir zwei Wochen vor Kerkrade ein tolles Probenwochenende und eine Woche davor ein kleines Pre-Concert, in dem wir vor Familien und Freunden das Kerkrade-Programm präsentieren konnten“, erinnert sich Carina Mark. Doch es ist ja nicht nur das musikalische Programm, das es vorzubereiten gilt. Mindestens genauso viel Zeit und Aufwand nimmt die Reiseorganisation in Anspruch. Da gilt es, Unterkünfte, Finanzierung, Reiseplanung und die Freistellung von Schülerinnen und Schülern, Studierenden und Berufstätigen für Reisegruppen von 70 bis 110 Musizierenden und Fans zu koordinieren.

Der Aufwand lohnt sich indes schon vor dem ersten Ton auf der Bühne, da sind sich die Beteiligten sicher. Denn die Herausforderung motiviere zu zusätzlicher Proben- und Übezeit, schärfe die musikalische Verantwortung jedes Einzelnen und lasse ein gemeinsames Ziel entstehen. „Die Motivation entsteht nicht allein durch den Wettbewerb selbst, sondern durch den Weg dorthin“, sagt Michael Schönstein, Dirigent der Orchestergemeinschaft Seepark. Über Monate wachse das Orchester musikalisch und menschlich zusammen – getragen von Verbindlichkeit, gegenseitiger Verantwortung und der Bereitschaft, sich stetig weiterzuentwickeln. Für Carina Mark von der Miliz- und Trachtenkapelle Oberharmersbach, ist Kerkrade deshalb ein „guter Katalysator“: Es fordere gerade die Jüngeren heraus, über das normale Engagement hinauszugehen, und stärke zugleich die Kameradschaft. Auch Michael Moser von der Stadtkapelle Lahr versteht den Wettbewerb als Ansporn, Entwicklungsprozess und Gemeinschaftserlebnis zugleich. „Es geht darum, über den Tellerrand zu schauen, neue Herausforderungen zu suchen, gemeinsam Neues zu erleben“, findet er und bringt es auf den Punkt: „Der Weg ist das Ziel.“ Für ihn liegt „der Mehrwert eindeutig in der Arbeit, die man im Vorfeld in das Orchester steckt, und im Gemeinschaftserlebnis“. Dass für das Gesamterlebnis beim WMC in Kerkrade die Musik und die Momente auf der Bühne dennoch von großer Bedeutung sind, daran besteht kein Zweifel. Geht es doch immer auch um das Spannungsfeld zwischen Aufwand und Ertrag, Erwartungen und Ergebnissen.

Zwischen Erwartungen und Ergebnissen

Mit unterschiedlichen Erwartungen, aber einer gemeinsamen Haltung reisten die drei BDB-Orchester nach Kerkrade. Für die Miliz- und Trachtenkapelle Oberharmersbach war die Ausgangslage ambivalent: Einerseits wollte man an frühere Erfolge anknüpfen, andererseits war es unklar, was der Wettbewerb bringen würde. Dirigent Rüdiger Müller gab deshalb eine klare Maxime vor: „Auf die Punktzahl haben wir keinen Einfluss. Das Wichtigste ist deshalb, dass wir mit vollem Herzen und mit klarem Kopf unsere ganze Musikalität abrufen und den Auftritt genießen.“ Auch die Orchestergemeinschaft Seepark richtete den Blick weniger auf die Punkte als auf die eigene Leistung: „Unser Ziel war es, auf der Bühne das bestmöglich abzurufen, was unser Orchester und jeder einzelne Musizierende leisten kann“, sagt Dirigent Michael Schönstein. Und für die Stadtkapelle Lahr standen bei ihrer Premiere ohnehin das gemeinsame Erlebnis und die Freude am Musizieren im Vordergrund: „Unser Bestes zu geben, in der Gemeinschaft Spaß zu haben“ – das Ergebnis blieb zunächst zweitrangig. Trotz der gemeinsamen Erkenntnis, dass das Entscheidende auf dem gemeinsamen Weg entsteht, liegt immer doch auch eine gewisse Spannung um Punkte und Platzierungen in der Luft.

Gold mit Auszeichnung: „Große Party“ für die Stadtkapelle Lahr

Und hier übertraf die Stadtkapelle alle Erwartungen. Sie trat in der 3. Division mit den Werken „Evolutions for Winds“ von Marco Pütz als Pflichtstück sowie Philip Sparkes „Wind Sketches“ und Mark Camphouses „A Movement for Rosa“ als Selbstwahlprogramm an und hatte nach dem Vortrag zunächst nicht mehr als das gute Gefühl, „dass es gut gelaufen ist“. „Die Solisten haben toll gespielt, wir konnten magische Momente kreieren und haben wirklich Musik gemacht!“, freut sich Michael Moser. Und dann das Resultat: Mit 91,03 Punkten erzielte die Stadtkapelle Platz sechs von 14 Orchestern und die höchste Prämierung, Gold mit Auszeichnung. „Das hatten wir in unseren kühnsten Träumen angesichts der starken Konkurrenz nicht einmal erhofft. Die magische „90-Punkte-Grenze“ zu knacken, war schon der Hammer.“ Berührt haben die Musikerinnen und Musiker auch die verbalen Rückmeldungen der Jury: „Thank you for your performance today. Phrasing and sound are so fantastic.“ Noch stärker als die Punktzahl bleibt jedoch ein anderer Moment im Gedächtnis: Nach dem letzten Ton hielt Dirigent Nicholas Reed die Konzentration noch lange aufrecht, bevor die Arme langsam nach unten gingen. Dann jubelte das Publikum, und sogar die Jury klatschte.

Die Orchestergemeinschaft Seepark beim WMC Kerkrade 2026

Die Orchestergemeinschaft Seepark war zum zweiten Mal dabei und erspielte sich mit 81,83 Punkten erneut eine Goldmedaille. Foto: Michael Kott

Auch für die Orchestergemeinschaft Seepark war Kerkrade der Höhepunkt eines langfristigen Projekts. Für Michael Schönstein ist genau diese lange Vorbereitung der eigentliche Wert des Projekts. Der WMC sei „weit mehr als ein Wettbewerb“. Er präge das Orchester über zwei Jahre hinweg musikalisch und menschlich. Als Dirigent sei er stolz darauf, dass „unser Orchester den Mut hatte, sich dieser internationalen Herausforderung erneut zu stellen. Jeder Einzelne hat seinen Beitrag geleistet, damit wir als Gemeinschaft unser musikalisches Potenzial zeigen konnten und erneut eine Goldmedaille erspielt haben“. Noch wichtiger als das Ergebnis ist für das Orchester aber die Erfahrung, dass ein gemeinsames Ziel die musikalische Entwicklung beschleunigt und den Zusammenhalt stärkt.

Der WMC misst Leistung, Kerkrade schafft Gemeinschaft

Die Miliz- und Trachtenkapelle Oberharmersbach hat diese Erfahrung schon mehrfach machen können. Mit insgesamt sieben Teilnahmen ist der WMC längst Teil der Vereinsgeschichte. Und wie erhofft gelang es dem Orchester nach fast zehnjähriger Pause an vergangene Ergebnisse anzuknüpfen und unter Beweis zustellen, dass es sich unter dem neuen Dirigenten Rüdiger Müller musikalisch weiterentwickelt hat. Mehr noch: Mit 86,92 Punkten und einer Goldmedaille hat das Orchester beim WMC sein bestes Ergebnis der Vereinsgeschichte erspielt und sich gegenüber früheren Teilnahmen erneut leicht gesteigert.

Noch wertvoller als die Punktzahl war für die MTK Oberharmersbach jedoch das Gefühl, auf der Bühne genau das gezeigt zu haben, was sie sich gemeinsam erarbeitet haben. „Gefühlt hatten wir die Stücke noch nie so gut gespielt“, lautet die Bilanz. Technische Passagen, Übergänge und Tempowechsel funktionierten, Emotion und Musikalität waren präsent – bis hinein in die leisesten Stellen. Unvergessen in Erinnerung bleiben aber wird der eine Moment hinter der Bühne: „Der Moment, als wir uns direkt nach dem Auftritt hinter der Bühne in den Armen lagen. Die Erleichterung, dass alles gut geklappt hat, gepaart mit dem Stolz auf sich und die ganze Mannschaft, das war unbeschreiblich. Es gab kaum einen Musizierenden, der nicht mit den Tränen kämpfte“, erinnert sich Carina Mark.

Was verbindet diese drei Geschichten? Nicht allein die Teilnahme am WMC. Es ist vor allem der Weg dorthin. Die Ergebnisse werden ihren Platz in den Vereinschroniken finden. Doch die drei Orchester nehmen viel mehr mit nach Hause als Medaillen und Urkunden. Sie nehmen musikalische Impulse aus den Juryberichten mit, neue Ideen für die Probenarbeit und Erfahrungen, die organisatorische Abläufe verbessern können. Vor allem aber haben sie unzählige Erinnerungen im Gepäck an ein gemeinsames Erlebnis. Die Stadtkapelle Lahr wird sich noch lange an den Moment erinnern, als sie zum ersten Mal auf dieser weltbekannten Bühne saß und hinter sich der Schriftzug „Stadtkapelle Lahr e. V. (Germany)“ zu lesen war. Bei der Orchestergemeinschaft Seepark bleibt der erste Ton, bei der Miliz- und Trachtenkapelle Oberharmersbach bleiben die Emotionen nach dem Auftritt. Drei Bilder, die eines gemeinsam haben: Sie erzählen nicht von einem Ergebnis, sondern von einem gemeinsam erlebten musikalischen Augenblick. Und vielleicht ist genau das die schönste Bilanz aus der Teilnahme der drei Orchester: Sie haben sich mit der internationalen Blasmusikwelt gemessen – und dabei vor allem erfahren, wie viel möglich wird, wenn viele Menschen über lange Zeit auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten. Der World Music Contest misst Leistung, aber Kerkrade schafft vor allem Gemeinschaft. Und davon, da sind sich alle drei Orchester einig, zehrt man lange.

Martina Faller

Ergebnisse WMC Kerkrade 2026

Quelle: www.wmc.nl

Spaltenübersicht (Reihenfolge): Teilnehmendes Orchester | Punkte Pflichtstück | Punkte Selbstwahlstück(e) | Punkte Gesamt | Besondere Auszeichnung

WMC Kerkrade 2026 Ergebnisse 2. Division
WMC Kerkrade 2026 Ergebnisse 3. Division