Die Horntage Staufen 2026 versprechen auch in diesem Jahr musikalische Höhepunkte von außergewöhnlicher Strahlkraft. Mit zwei hochkarätig besetzten Konzertabenden lädt die BDB-Musikakademie Staufen am 4. bis 5. Juni 2026 zu einer eindrucksvollen Reise durch die Klangwelt des Horns ein – von romantischer Kammermusik über historische Naturhornklänge bis hin zu zeitgenössischen Werken und einer Weltpremiere.

Bereits der erste Festivalabend setzt einen besonderen Akzent: Am Donnerstag, 4. Juni 2026, gestalten Samuel Seidenberg und Atsuko Kinoshita im Bach-Saal der BDB-Musikakademie das Eröffnungskonzert der Horntage Staufen unter dem Titel „Franz & Richard Strauss – Dialoge für Horn und Klavier“.
Im Mittelpunkt stehen sämtliche Werke für Horn und Klavier von Franz Strauss und seinem Sohn Richard Strauss – eine faszinierende musikalische Begegnung zweier Generationen, die das Hornrepertoire nachhaltig geprägt haben. Fantasien, Romanzen sowie Introduktionen und Variationen eröffnen einen eindrucksvollen Blick auf die Ausdruckskraft und stilistische Vielfalt dieser Werke.
Mit Samuel Seidenberg konnte einer der international profiliertesten Hornsolisten seiner Generation gewonnen werden. Der Professor für Horn an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim verbindet technische Brillanz, klangliche Raffinesse und interpretatorische Tiefe auf höchstem Niveau. Gemeinsam mit der Pianistin Atsuko Kinoshita verspricht er einen Konzertabend voller Virtuosität, kammermusikalischer Feinheit und emotionaler Intensität.

Festivalkonzert im FaustForum: Weltpremiere und klanggewaltige Hornkunst

Mit dem großen Festivalkonzert der Horntage Staufen feiert die BDB-Musikakademie am Freitag, 5. Juni 2026, 20 Uhr Premiere im neuen FaustForum.
Ein Höhepunkt des Abends, der ganz im Zeichen außergewöhnlicher musikalischer Begegnungen steht, ist die Weltpremiere von Enjott Schneiders erstem Hornkonzert „Der Traum von Ewigkeit“. Das Werk widmet sich der legendären Freundschaft zwischen Richard Wagner und König Ludwig II. und wird von Christoph Eß zur Uraufführung gebracht. Mit Saar Berger begrüßen die Horntage zudem erneut einen der bedeutendsten Spezialisten für zeitgenössische Musik. Gemeinsam mit weiteren Interpretinnen und Interpreten widmet er sich einem Werk der Komponistin Tonia Ko und eröffnet damit spannende Perspektiven auf aktuelle Klangsprachen für Horn. Darüber hinaus schlagen die Horntage einen Bogen zur historischen Aufführungspraxis: Die Naturhornspezialisten Stefan Berrang und Alexandre Zanetta präsentieren gemeinsam mit Samuel Seidenberg ein Naturhorntrio von Louis Dauprat und lassen den ursprünglichen Klangzauber des Instruments lebendig werden.
Einen weiteren Höhepunkt bildet Richard Strauss’ erstes Hornkonzert, interpretiert von Samuel Seidenberg – ein Meilenstein der Hornliteratur voller jugendlicher Brillanz und romantischer Ausdruckskraft, der zugleich die musikalische Fortführung des Eröffnungskonzerts vom Vorabend bildet. Abgerundet wird das Programm durch das Palatina Hornensemble sowie die Dozentinnen und Dozenten der Horntage Staufen, die gemeinsam in großen Hornensembles mit sechs bis zwölf Hörnern ein klanggewaltiges Finale voller Energie und Spielfreude gestalten. Die Horntage Staufen 2026 präsentieren damit eindrucksvoll die gesamte Bandbreite des Horns – traditionsreich, virtuos, modern und visionär. www.bdb-online.de/horntage